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Der Tod

Ich fand Platero auf seinem Strohlager ausgestreckt, mit weichen traurigen Augen. Ich ging zu ihm, liebkoste ihn, sprach mit ihm und wollte, dass er aufstehe.
Der Arme machte eine plötzliche heftige Bewegung, sein Huf knickte um. Er konnte nicht. Da streckte ich ihm das Bein auf dem Boden aus, streichelte ihn noch einmal zärtlich und schickte nach einem Arzt.
Der alte Darbón, nachdem er ihn gesehen, verzog seinen riesigen zahnlosen Mund bis zum Nacken und bewegte den rot angelaufenen Kopf auf der Brust hin und her wie ein Pendel.
Nichts Gutes, wie?
Ich weiß nicht, was er antwortete. Dass es mit dem Unglücklichen zu Ende gehe. Nichts... Ein Schmerz, irgendeine böse Wurzel, die Erde zwischen den Gräsern.
Mittags war Platero tot. Sein Wattebäuchlein war geschwollen wie die Weltkugel, und seine Beine reckten sich steif und verfärbt zum Himmel. Sein lockiges Haar glich den vermotteten Wergperücken alter Puppen, die zu traurigem Staub zerfallen, wenn man mit der Hand darüber fährt.
Ein schöner dreifarbiger Schmetterling flog durch den stillen Stall, und jedesmal, wenn er durch den Sonnenstrahl am Fensterchen huschte, glühte er auf.

aus "Platero und ich" von Juan Ramón Jiménez


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Sr.

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