Mittwoch, 24. November 2010

Sterbenswort

Kommentare:

  1. Ich hätte meine wortlosen Grüsse lieber hier lassen sollen. Stefanie ich kann nicht mehr denken. Diese Woche endet am Freitag mit einem Fest....und nun hab ich grad erfahren, dass die Tochter von Bekannten tödlich mit dem Auto verunglückt ist....
    Elisabeth

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  2. Liebe Elisabeth, ich bin froh, dass du dem Foto deine Worte dazugestellt hast. Als ich es gestern einstellte, hatte ich das Gefühl, es sollte etwas darunter stehen; nicht nur die herbe Überschrift darüber. Ich habe gestern diese Klinik und ihre Umgebung angesehen, weil dort vor zwei Jahren jemand sich das Leben genommen hat, den ich kannte, wenn auch nicht sehr nah. Ich wollte gestern mit "seinen" Augen sehen, wie es dort war als letzte Lebensstation. Tatsächlich ist es eine Sackgasse, an der die Klinik liegt.--
    Ich frage mich derzeit oft, wofür manche Menschen sterben. Ich meine nicht in dem Sinn, warum, nein wofür, noch deutlicher: für wen, für was ganz konkret. Was können sie als sogenannter Toter tun, was sie als sogenannter Lebender nicht hätten tun können? Und dann finde ich so wichtig, dass wir sogenannten Lebenden das anerkennen, das entgegennehmen, was da an Möglichkeit uns angeboten wird zur Verbesserung der allgemeinen Verhältnisse.- Heute ist in unserer Tageszeitung eine Todesanzeige, an der ich "hängenblieb": der Mensch war knapp sechs Wochen jünger als ich, starb völlig unerwartet am letzten Dienstag, 23.11.


    http://www.rheinpfalz.de/familienanzeigen/advert.php?advert=../showtime/img/upload/7195181_1.jpg


    - Mit einem relativ jungen Tod ist auch Kraft übrig, die "verwendet" werden kann in Kooperation miteinander. So empfinde ich es.

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  3. Danke für Deine Zeilen, Stefanie.
    Das sind so oft auch meine Gedanken...
    Elisabeth

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